Hintergrund

Die Einbeziehung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund ist in Deutschland ein zunehmend wichtiges Querschnittsthema. Die dafür notwendige interkulturelle Öffnung des gesellschaftlichen und sozialen Lebens – einschließlich der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit – muss sich auch auf die Internationale Jugendarbeit beziehen. Betont wird dieses Ziel sowohl im Kinder- und Jugendplan des Bundes als auch in der Koalitionsvereinbarung der 16. Legislaturperiode:

Auszug aus der Koalitionsvereinbarung
1.2.1 Interkulturelle Kompetenz in der Jugendhilfe stärken
Beim Ausbau und bei der Neukonzeption von Bildungs- und Betreuungsangeboten in und außerhalb der Schule müssen die spezifischen Bedingungen von Migrantenkindern berücksichtigt werden, damit auch sie Chancen auf gute Bildungsabschlüsse haben. Insbesondere die enge Einbeziehung der Eltern durch schulische und außerschulische Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ist für Migrantenkinder wesentlich. Neben einer besseren Kooperation mit Migrantenorganisationen wollen wir die Jugendmigrationsdienste weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit der Bildungs- und Betreuungsinstitutionen und der Jugendhilfe im Sinne einer Erziehungspartnerschaft muss verstärkt werden


Eine in diesem Zusammenhang zentrale Fähigkeit sowohl der Träger als auch der verantwortlichen Leitungspersonen ist die interkulturelle Kompetenz, die im Rahmen von Programmen der Internationalen Jugendarbeit eine herausragende Rolle spielt und der auch in der Migrationsarbeit eine erhebliche Bedeutung zukommt.

Darüber hinaus bietet sich die Internationale Jugendarbeit als geeignetes Feld an, um Jugendliche mit Migrationshintergrund in die Jugendarbeit in Deutschland einzubeziehen, da ihnen hier eine Erfahrung angeboten wird, die ihre Kompetenzen und Ressourcen anspricht und nicht – wie sonst mitunter in der Jugendsozialarbeit – ihre Defizite und Entwicklungsbedarfe.

 

Kooperationen

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Bereits vorhandene pädagogische Materialien

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Literatur

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